(03.04.2017) - Umwelttag

Am Montag, den 03. 04. fanden sich wieder viele Helfer am Feuerwehr-Gerätehaus ein, um beim alljährlichen Umwelttag der Gemeine Wiesent mitzuhelfen. Sechzehn Teilnehmer, verteilt auf drei Gruppen machten sich an die Müllbeseitigung der umliegenden Staßen und Wege rund um Kruckenberg. Erfreulicherweise war im Gegensatz zu den vorhergehenden Jahren kein Regen oder Schnee gemeldet und auch die Menge an Müll und Abfällen geht kontinuierlich zurück. Außer an den bekannten "Problemstellen" wie der Donau-Einlassstelle oder der Hauptstraße Richtung Wiesent gab es kaum Müll aufzusammeln.


Bild: die Helferinnen und Helfer der FF Kruckenberg beim Umwelttag 2017

Nach getaner Arbeit fuhren die Aufräumtrupps nach Wiesent in den Wertstoffhof zum Abliefern des gefundenen Mülls, wo sich auch die Gruppen der anderen Ortsfeuerwehren zu einer kleinen Brotzeit zahlreich eingefunden hatten.





(24.03.2017) - Frühjahresversammlung

Ein ereignisreiches erstes Quartal 2017 liegt zurück; Zeit, für einen kleinen Rückblick auf das vergangene Geschehen in der Frühjahresversammlung. Der Vorstand Walter Rösch begrüßte die anwesenden Mitglieder der Kruckenberger Feuerwehr und den ebenfalls anwesenden zweiten Bürgermeister Herbert Hanwalter.  

 

Ein Einsatz im Monat

Zu Beginn eröffnete Kommandant Tobias Lehner den Einsatzbericht für die ersten Monate 2017. In Summe standen drei Einsätze zu Buche. Am 04.01. und am 03.03. waren  zwei Verkehrsunfälle zu verzeichnen. Am 19.02. wurde dann aus der Donau eine tote Gans geborgen.

Bei der Kommandantenversammlung am 05.03. wurde insbesondere auf die Auswirkungen von psychologischen Spätfolgen bei Einsätzen eingegangen. Hier betonte Tobias Lehner erneut die Wichtigkeit, das gemeinsame Gespräch zu suchen, um das Erlebte verarbeiten zu können.

Mit Anfang April werden wieder jeden ersten Mittwoch Monatsübungen abgehalten. Zudem sind eine Leistungsprüfung und ein Jugendfeuerwehrtag in 2017 in Planung. Abschließend dankte Lehner für die gegebene Unterstützung  besonders beim Jugendwart Dominik Fuchs und dem stellvertretenden Kommandanten Emanuel Fuchs. Dieser berichtete nochmal über die erfolgreiche Eisrettungsübung, die in Zusammenarbeit mit der DLRG Regensburg und den Ortsfeuerwehren stattgefunden hatte.

 

Feuerwehrverein ebenfalls sehr aktiv

Nicht nur im aktiven Löschwesen sondern auch beim Feuerwehrverein gab es wieder viel zu berichten. Ein Besonderer Termin war dabei der Erste Januar mit dem Beitritt der FF Kruckenberg zum Feuerwehrverband. Neben der Hauptversammlung am 13.01. war noch der Kameradschaftsabend am 27.01. im Terminkalender verzeichnet.

 

Ausblick auf weitere Termine 2017

Mit Umwelttag, Maibaumaufstellen, Frühjahresputz Gründungsfesten, Jugendaktionstag und den Monatsübungen ist auch für den weiteren Verlauf des Jahres der Terminkalender bis zur Herbstversammlung gut gefüllt. Insgesamt stehen dabei mehr als zwanzig verschiedene Termine zu Buche.

Am Ende der Frühjahresversammlung richtete dann Herbert Hanwalter stellvertretend für die Erste Bürgermeisterin sein Grußwort an die FF Kruckenberg. Er dankte für die exzellente Zusammenarbeit und Einsatzbereitschaft der Feuerwehr. Auch er betonte die Wichtigkeit des Gespräches, um das im Einsatz erlebte verarbeiten zu können und sich gegenseitig zu helfen.

Gegen 22:00 Uhr beendete dann Vorstand Walter Rösch die Frühjahresversammlung.

(08.02.2017) - ortsübergreifende Übung "Eisrettung"

Eis und Schnee locken im Winter auch bei uns wieder zahlreiche Leute an die Bäche, Teiche und Seen in der Umgebung. Doch so schön Schlittschuhlaufen, Eishockey und Eisstockschießen auch sind, so birgt das Eis doch einige Gefahren für die, die darauf stehen. Besonders jetzt - gegen Ende des Winters - steigt auch das Risiko, im Eis einzubrechen. Um auf dieses Szenario bestmöglich vorbereitet zu sein organisierte der zweite Kommandant Emanuel Fuchs zusammen mit den Ortsfeuerwehren aus Wiesent und Dietersweg sowie der DLRG-Vertretung aus Regensburg eine Übung zum Thema Eisrettung. Um 18:30 Uhr trafen sich alle Beteiligten und eine große Zahl an Zuschauern bei den Maier-Weihern in der Nähe von Kruckenberg. Bevor dann mit der Übung begonnen werden konnte, wurde der Weiher von den Anwesenden Feuerwehrlern ensprechend weitflächig ausgeleuchtet.


Bild:  Vertreter der DLRG erklären die Eigenschaften des Eises und deren Einfluss auf die Tragfähigkeit

Zunächst begrüßte Emanuel Fuchs alle Anwesenden und ganz besonders die Vertreter der DLRG Regensburg und dankte für das zahlreiche Erscheinen. Uli Wagenknecht und Max Naumann von der DLRG begrüßten dann die Feuerwehrkameraden und begannen zunächst mit der grundlegenden Theorie. Anhand eines eben herausgeschnittenen Einsbrockens erläuterten sie die Unterschiede zu tragfähigem "Kerneis" und den weniger tragfähigen Eisschichten. Eine 15-cm-Schicht Kerneis ist ausreichend um für die nötige Stabilität zu sorgen.  geringere Schichtdicken oder Fremdkörper wie z.B. Algen, Treibgun etc. im Kerneis können dieses allerdings empfindlich schwächen, sodass auch hier Gefahr des Einbrechens besteht. "Beim ersten Betreten einer Eisfläche sollte man auf typische Anzeichen hören, wie etwa ein Knacken oder Knirschen im Eis. Sobald das zu hören ist, sollte man auf die Knie gehen, oder sich auf den Bauch legen, um das Gewicht weitflächig zu verteilen und das Eis schnellstmöglich verlassen.", beschrieb Max Naumann die grundlegend Verhaltensregeln. "Sollte man jedoch tatsächlich einbrechen kann man versuchen, sich mit dem Oberkörper flach auf das Eis zu legen und auf das Eis zu 'schwimmen'. Ist das Eis dafür nicht tragfähig genung, kann man sich auch wie ein Eisbrecher zum Ufer oder festerem Eis vorarbeiten.", ergänzte sein Kollege Uli Wagenknecht.
Bei der Fremdrettung als Passant betonten Beide, dass vor den Rettungsmaßnahmen immer zwingend ein Notruf abzusetzen ist. Als Passant sollte auch man stets die Eigensicherung berücksichtigen und zunächst das Eis um den Eingebrochenen betrachten, um die bestmögliche Annäherungsrichtung zu bestimmen. Auf dem Bauch liegend könne man sich dann zum Eingebrochenen vorarbeiten und diesen mittels Stock, Jacke oder Ähnlichem  aus dem Wasser zu ziehen und zum Ufer bringen. Am Ufer selbst müsse man den Patienten so wenig wie möglich bewegen. Ein warmes Auto und der Einsatz von Rettungs- und Wolldecken wäre hier die geeignetste Methode, führten die Vertreter der DLRG weiter aus.  Bei der DLRG kämen bei einer Eisrettung natürlich speziell darauf ausgelegte Gerätschaften und damit verbunden auch andere Rettungstechniken zum Einsatz. Deshalb legten Wagenkenecht und Naumann bei dieser Übung besonderes Augenmerk auf die Techniken, die von den Feuerwehren mit dem Material auf den Fahrzeugen angewandt werden können. "Denn ihr als Feuerwehren seid meist innerhalb von wenigen Minuten am Eisatzort. Bis zu unserem Eintreffen können da locker 20 Minuten vergehen", betonte Wagenknecht die Wichtigkeit der heutigen Ausbildung.


Bild: Methoden der Feuerwehr zur Eisrettung: li. ob.: Annäherung mit einer zusammengebauten Steckleiter;  re. ob.: Annäherung mit einer Menschenkette vom Ufer aus; li. un.: Annäherung eines einzelnen Retters mit Sicherungsleine; re. un.: Annäherung mit zwei separaten Steckleiterteilen.

Aufgeteilt auf zwei Gruppen wurden die verschiedenen Rettungsmöglichkeiten ausgiebig geübt und die Feuerwehrdienstleistenden zeigten sich dabei als eifrige und gelehrige Schüler. Auch zu alternativen Rettungsmethoden mit z.B. einem Spineboard oder einem Leinenbeutel wurde eingegangen. "Bei allen Rettungsmaßnahmen sollten wirklich nur so viele Leute auf dem Eis sein, wie unbedingt nötig.", betonte Uli Wagenknecht.  Die ebenfalls bei der Übung anwesende Bürgermeisterin Elisabeth Kerscher zeigte sich sehr erfreut über den exzellenten Verauf der Übung und die herausragende Zusammenarbeit der Beteiligten Organisationen.
Zum Ende der Übung demonstrierten die Mitglieder der DLRG noch an einer geeigneten Stelle das richtige Verhalten, wenn man selbst einbricht. Ein paar Freiwillig durften dann - unter Aufsicht der DLRG natürlich - selbst einbrechen, um die Auswirkungen der plötzlichen Kälte auf den eigenen Körper erfahren zu können. Zudem ergab sich so auch eine exzellente Möglichkeit, die vorhin erklärten Techniken der Eigenrettung gezielt anwenden zu können. Michael Fuchs, einer der Freiwilligen, schilderte diese Erfahrung so: "Man spürt die Kälte sofort, wenn man ins Wasser fällt bis auf die Knochen und merkt genau, dass man nicht viel Zeit hat. Aber im ersten Moment hilft einem da das Adrenalin schon weiter, um wieder aus dem Wasser rauszukommen. Das schlimmste aber ist dann die Kälte, wenn man zurück zum Auto geht. Da war das Wasser noch vergleichsweise warm dagegen."

Während dann die "Eingebrochenen" wieder aufgewärmt und umgezogen wurden, beendeten die Anwesenden die Übung, verstauten die Geräte und trafen sich zur Nachbesprechung am Feuerwehr-Gerätehaus in Kruckenberg. Übungsleiter Emanuel Fuchs zeigte sich mit dem Verlauf, der Lernbereitschaft und der Kooperation mit der DLRG höchst zufrieden und betonte nochmal die Wichtigkeit der gemeinsamen Zusammenarbeit der Ortsfeuerwehren und mit der DLRG, der er für die Gestaltung der Übung herzlich dankte. Anschließend, bei einer kleinen Stärkung wurde das Übungsgeschehen noch in kleineren Runden reflektiert und Maßnahmen für die eigenen Wehren daraus abgeleitet, ehe dann die Übung beendet wurde.
 



 

(27.01.2017) - Kameradschaftsabend

Was für den Rheinländer der Kölner Fasching und für den Nürnberger die "Fasenacht in Franken" ist, ist beim Kruckenberger der Kameradschaftsabend. Im wieder einmal bestens Geschmückten Schulungsraum sorgte Alleinunterhalter Klaus Beer wie üblich für eine ausgelassen-fröhliche Stimmung unter den vielen - und größtenteils auch verkleideten - Besuchern. Nach dem Grußwort der Vorstandschaft gab es zunächst einmal ein herzhaftes Abendessen für die Anwesenden, ehe mit den ersten Punkten  Programm begonnen wurde.



So sorgte beispielsweise die Feuerwehrjugend unter der Leitung von Christian Limmer mit zwei einstudierten Sketchen erneut für etliche Lacher. Diese wurden in den Wochen vor dem "Kappenabend" eifrig einstudiert und der verdiente Beifall für die Akteure ließ dementsprechend auch nicht auf sich warten. Ebenso begeistert waren die anwesenden Feuerwehrler bei der folgenden Maskenprämierung mit von der Partie. Zunächst reihten sich die Teilnehmer der Maskenprämierung zur Polonese auf, ehe die Bewertung der Masken und Köstüme begann.
Christina Ederer und Altbürgermeister Johann Rösch übernahmen bei der Prämierung die Rolle der Jury, während die Bewertung der einzelnen Kandidaten durch die Lautstärke des Applauses gemessen wurde. Raphael Schiller konnte mit seinem "Legomännchen" hierbei einen deutlichen ersten Platz für sich verbuchen, während sich zwischen der Familie Rösch (Himmel & Hölle) sowie unseren Feuerwehrmädels (Schneewittchen und die sieben Zwerge) ein Stechen herauskristallisierte, weches dann im zweiten Durchgang zugunsten der Zwerge ausfiel.


 Bild: Die Sieger der Maskenprämierung: 1. Platz: Legomännchen, 2. Platz: Schneewittchen und die Zwerge, 3. Platz: Himmel und Hölle zusammen mit der Jury

Im Anschluss an die Maskenprämierung blieben viele der Anwesenden noch bis in die frühen Morgenstunden. Es wurde nach Herzenslust gesungen, getanzt und gefeiert. Veranstalter und Besucher waren sich einig, dass dieser Kameradschaftsabend ein Erfolg auf ganzer Linie war, was die Vorfreude auf das nächste Jahr bestimmt noch steigert.




 

(13.01.2017) - Jahreshauptversammlung

Ein ereignisreiches Jahr 2016 liegt hinter uns; sowohl aus einsatztechnischer Sicht, als auch für den Verein, sodass es auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung seitens der Verantwortlichen wieder Einiges zu berichten gab. Entsprechend groß war auch das Interesse der aktiven und passiven Mitglieder, was an dem erneut gut gefüllten Schulungsraum zu sehen war. Gegen 20:00 Uhr eröffnete Vorstand Walter Rösch die Jahreshauptversammlung mit seinen Grußworten. Sein besonderer Gruß galt den anwesenden Ehrenmitgliedern der FF Kruckenberg sowie dem anwesenden dritten Bürgermeister der Gemeinde Wiesent, Alfred Stadler. Er dankte für das zahlreiche Erscheinen und das entgegengebrachte Interesse.

 

Bild: Walter Rösch begrüßt die Anwesenden im Schulungsraum

Bevor jedoch zur Tagesordnung übergegangen wurde, legten alle Anwesenden eine Schweigeminute für die verstorbenen Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Kruckenberg  ein; besonders erinnert wurde an den letztjährigen Tod von Alois Hornauer.

Neuer Rekord bei der Zahl der Einsätze

Der Kommandant Tobias Lehner übernahm den Bericht des Einsatzgeschehens im  vergangenen Jahr. Gesamt standen für das Jahr 2016 zehn Einsätze – davon neun THL-Einsätze und ein Kellerbrand – zu Buche. Des Weiteren kamen im Rahmen von verschiedenen Sportveranstaltungen noch drei Sicherheitswachen dazu, sodass insgesamt 13 Ereignisse zu bewältigen waren. In Summe stellt also das Jahr 2016 den Höchstwert der letzten Jahrzehnte auf, was das Einsatzgeschehen im Ort betrifft. Doch nicht nur bei den Einsätzen gab es wieder vieles zu berichten, auch bei der Ausbildung der aktiven Mitglieder hat sich wieder einiges getan. Je zwei Mitglieder der FF Kruckenberg nahmen am Motorsägen-Kurs und an einem Gruppenführer-Lehrgang teil, ein Teilnehmer war bei der Kommandanten-Schulung, ein Schulungsabend zum Thema „Technische Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen“ fand im Schulungsraum statt. Ebenso war die Feuerwehr bei bereichsübergreifenden Übungen wie der MERO-Übung und der Feuerwehr-Aktionswoche mit zahlreichen Einsatzkräften vertreten. Abschließend sprach Tobias Lehner auch der Gemeinde – vertreten durch den 3. Bürgermeister Alfred Stadler – seinen herzlichen Dank aus. „Die Gemeinde hat bei unseren Wünschen zur Anschaffung von Ausrüstungsgegenständen immer ein offenes Ohr, was besonders bei so kleinen Feuerwehren wie unserer alles andere als eine Selbstverständlichkeit ist“, brachte es Lehner treffend auf den Punkt. Auch richtete er seinen Dank an die anderen Gemeindefeuerwehren Wiesent und Dietersweg. Die Zusammenarbeit und Kooperationsbereitschaft zwischen den einzelnen Wehren bei Einsätzen und Vereinsveranstaltungen suche Ihresgleichen. Als Ausblick für das Jahr 2017 kündigte Lehner einige Leistungsabzeichen und natürlich wieder die Monatsübungen an, welche wie bereits bekannt am ersten Mittwoch im Monat stattfinden.

 
Bild: Kommandant Tobias Lehner berichtet über die Einsätze

Was die letztjährigen Monatsübungen betrifft, zeichnete der stellvertretende Kommandant Emanuel Fuchs ein durchweg positives Bild. Die seit Anfang 2016 durchgeführten Themen-Übungen sind gut besucht und werden mit regem Interesse und Aufmerksamkeit der Teilnehmenden aktiv mitgestaltet. Auch unter den Teilnehmern war ein durchweg positives Feedback über die Themenübungen zu vernehmen. Als besonderen Anreiz gab es dieses Jahr erstmalig eine kleine „Preisverleihung“ für die häufigste Teilnahme an Übungen. Insgesamt vier „punktgleiche“ Mitglieder erhielten eine Brotzeit als Dank für deren Einsatz.
Aber auch die Feuerwehrjugend bewies 2016 großen Eifer. So waren neun erfolgreiche Teilnehmer beim Jugendleistungsabzeichen zu vermelden, viele von ihnen waren auch bei den Monatsübungen anwesend und beim Wissenstest waren die Kruckenberger Feuerwehranwärter erneut zahlreich vertreten. Ebenso wurden Aktionen wie das Feuerwehr-Bowling im Super Bowl oder des Besuch des Palm Beach sehr gut angenommen.

Im alten und neuen Jahr viel geboten

Doch auch neben dem Platz gab es einen prall gefüllten Terminkalender in Kruckenberg angefangen bei der letzten Jahreshauptversammlung gab es wieder viele Veranstaltungen: Umwelttag, Maibaum-Aufstellen, Teilnahmen an diversen Gründungsfesten, Sommerfest, Teilnahme am Landkreislauf, Frühjahres- und Herbstputz am Feuerwehrhaus um nur ein paar zu nennen. Und nicht minder turbulent wird es im neuen Jahr: es wird wieder ein Maibaum aufgestellt, zwei Gründungsfeste stehen an, ein Dorffest und ein Vereinsausflug sind im Kalender vertreten und natürlich dürfen auch die Frühjahres-/Herbstversammlung sowie die obligatorische Christbaum-Versteigerung nicht im Terminplan fehlen.
Ein weiterer wichtiger Eckpfeiler einer jeden Jahreshauptversammlung ist und bleibt der Bericht und die Entlastung des Kassiers. Markus Fuchs gab den Anwesenden einen detaillierten Überblick über die Anschaffungen und Einnahmen der FF Kruckenberg. Der Eindruck einer sauber und einwandfrei geführten Kasse konnten die Kassenprüfer absolut bestätigen. „Die Kasse ist sauber und übersichtlich geführt; die Belege sind detailliert, eindeutig und vollständig nachvollziehbar hinterlegt, sodass die Kassenprüfer bedenkenlos die Entlastung erteilen können“, fasste Kassenprüfer Robert Markl die Ergebnisse zusammen.
Analog dazu konnte auch der Vorstandschaft für ihre tadellose Arbeit einstimmig die Entlastung durch die Jahreshauptversammlung erteilt werden.

Grußworte der Gemeindevertretung

Alfred Stadler überbrachte die Grüße der ersten Bürgermeisterin, die die Jahreshauptversammlung in Dietersweg besuchte. Er gratulierte der Feuerwehr Kruckenberg zu einem gelungenen Jahr 2016. „die Zahl der Einsätze zusammen mit den Absperrmaßnahmen bedeutet, dass die Feuerwehr Kruckenberg öfter als einmal im Monat ausrückt und damit auch die Feuerwehrler selbst viele Stunden zu Gunsten der Allgemeinheit aufbringen“, so Stadler. Er dankte der FF Kruckenberg für diese geleisteten Stunden und wünscht für das Jahr 2017 weiterhin viele gute Ideen, Freude an der Arbeit in der FFW und weiterhin so engagierte Mitarbeiter.

Alarm-Fax weiter ein Dauerbrenner

Bei „Wünsche und Anträge“ kam erneut das Thema Alarm-Fax zu Sprache. Speziell bei Großeinsätzen oder bei mehreren parallelen Einsätzen stellt sich die Kommunikation bezüglich Einsatzort und Einsatzszenario mit der ILS als vergleichsweise schwierig dar. Abhilfe könnte da ein Alarm-Fax schaffen. Dieses setzt aber zwangsläufig einen Telefonanschluss voraus, da eine Nummer – und damit ein Anschluss – zur Verfügung stehen muss. Der Vorschlag über die Alarmierungs-SMS eine grobe Beschreibung mit z. B. Einsatzort zu versenden stellt leider in puncto Datenschutz kaum überwindbare Hindernisse dar. Ebenso wurde vorgeschlagen, eine Mitteilung über das Display des Fahrzeug-Funkgerätes in Betracht zu ziehen, was aber wegen technischer Probleme wahrscheinlich nicht durchführbar sein wird. Kommandant Tobias Lehner bestätigte, dass dieses Thema auch ein Dauerbrenner bei den Kommandantenversammlungen ist und zusammen mit dem Kreisbrandrat an einer Lösung gearbeitet wird.

 

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