(09.10.2017) -Feuerwehr-Aktionswoche: Verkehrsunfall

Kaum ein Einsatzszenario treffen die Feuerwehren mittlerweile häufiger an als den Autounfall, speziell mit der unmittelbahren Nähe zur Autobahn und entlang einer der Ausweichrouten. Ebenso häufig sind die Feuerwehrkameradinnen und -kameraden nicht zur gemeindeweit sondern auch gemeindeübergreifend zusammen im Einsatz. Daher  bot es sich ja förmilch an, eine gemeindeübergreifende Übung eines Ferkehrsunfalls mit mehreren Fahrzeugen und Verletzten für die diesjährige Feuerwehr-Aktionswoche - weiterhin hauptsächlich unter ihrem alten Namen "Brandschutzwoche" bekannt - abzuhalten.
Punkt 18:30 erging also via Funk der Einsatzbefehl an die Wehren aus Keifenholz, Kruckenberg und Oberachdorf. Am westlichen Ortseingang von Kiefenholz auf Höhe des Photovoltaik-Parks waren mehrere Fahrzeuge verunfallt, es gebe mehrere Verletzte; soweit die Einsatzbeschreibung. während sich die FF Kiefenholz um die Einsatzleitung, die Versorgung des ersten Verletzten und die Sicherung der Unfallstelle kümmerte, sperrten die Kameraden aus Oberachdorf  wie vereinbart die ortsauswärts führende Straße und bauten eine Schlauchleitung zum Unfallort auf, da sich eines der beiden Fahrzeuge bereits im Vollbrand befand. Zeitgleich übernahm die FF Kruckenberg nach Rücksprache mit der Einsatzleitung die Versorgung des zweiten verletzten, ehe eine Seugleitung von der Donau aus zur Brandbekämpfung an das brennende "Fahrzeug" gelegt wurde.



Bild: Die Wehren aus Kruckenberg und Oberachdorf beginnen die Löscharbeiten am "Unfallfahrzeug"

Als dann wenig später die Unfallstelle gesichert und ausgeleuchtet, der Brand gelöscht und die Verletzten dem Rettungsdienst übergeben waren, wurde die Übung beendet. Die eingesetzten Geräte wurden verstaut, Verbrauchsmaterial - sofern vorhanden - ergänzt und die Fahrzeuge wieder einsatzbereit gemacht, ehe die Übungsnachbesprechung beginnen konnte. Kommandant Johannes Weigl dankte den Teilnehmern für die tatkräftige Mithilfe bei der Durchführung der Feuerwehr-Aktionswoche. Wieder einmal habe sich gezeigt, so Weigl, wie wichtig das gemeindeübergreifende Zusammenspiel der Wehren sei und dass diese Zusammenarbeit im Ernstfall auch funktioniere. Zudem stünden die Feuerwehren zunehmend auch weiteren technologischen Neuerungen wie die angrenzende Photovoltaik-Anlage oder die immer omnipräsenteren Elektro- und Hybridfahrzeuge gegenüber, führte Weigl weiter aus. Natürlcih könne man dies nicht alles in einer Übung unterbringen, sodass hier definitiv noch Potenzial bestehe, was sich aber bedingt durch die eben gezeigten Leistungen ebenfalls meistern lasse, lobte Weigl abschließend den Übungsverlauf.





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